Kleine Ausgaben im Alltag: so erkennst du sie und das kosten sie im Jahr
Manche Ausgaben sind so klein und so häufig, dass sie unter dem Radar bleiben: ein Kaffee, ein Snack, eine Liefergebühr. Kleinvieh macht auch Mist, denn das Problem ist nicht der einzelne Kauf, sondern dass du die Summe nie zusammengerechnet siehst.
Was wirklich zusammenkommt
Ein Kaffee für 2,50 € an jedem Arbeitstag sind rund 50 € im Monat und 600 € im Jahr. Zwei Lieferbestellungen pro Woche mit 3 € Liefer- und Servicegebühr kosten weitere 26 € im Monat, nur an Gebühren, ohne das Essen. Dazu ein vergessenes Abo und ein paar Bankgebühren, und du bist schnell bei über 1.000 € im Jahr.
Die üblichen Verdächtigen
- Kaffee, Getränke und Snacks unterwegs.
- Liefer- und Servicegebühren bei kleinen Bestellungen.
- Abos und Apps, die du nicht mehr nutzt.
- Kontoführungs- und Abhebegebühren.
- Kleine Spontankäufe im Internet.
- Rubbellose, Lotto und kleine Wetten.
In zwei Wochen aufspüren
Schreib vierzehn Tage lang jede Ausgabe unter 10 € auf, ohne sie zu bewerten. Danach gruppierst du sie nach Art und rechnest jede Gruppe auf ein Jahr hoch. Genau diese Jahreszahl verändert den Blick: 3 € am Tag klingen nach nichts, fast 1.100 € im Jahr schon eher.
Reduzieren, ohne auf alles zu verzichten
Es geht nicht darum, jede kleine Freude zu streichen. Entscheide für jede Gruppe eins von drei Dingen:
- Behalten: Es macht dir Freude und ist es dir wert.
- Reduzieren: Der Kaffee am Montag ja, der tägliche nein.
- Streichen: Was du nur aus Gewohnheit bezahlst und kaum bemerkst.
Gib dem Gesparten ein Ziel. Bleibt es auf dem Girokonto, wird es zur nächsten kleinen Ausgabe. Überweise es auf deinen Notgroschen oder auf ein konkretes Sparziel.
Für eine schnelle Rechnung probier unseren Rechner für kleine Ausgaben: Du gibst deine kleinen Alltagsausgaben ein und siehst, was sie im Monat, im Jahr und in zehn Jahren ausmachen.
7 Tage kostenlos testen
7 Tage kostenlose Testphase bei allen drei Plänen. Jederzeit kündbar.
Konto erstellen